Mit Investmentfonds langfristig Vermögen aufbauen?

Bereits im Jahre 1774 gründete der Niederländer Adriaan van Ketwich das erste „Gemeinschaftsvermögen“ mit dem Namen „Eintracht macht stark“.

In Deutschland dauerte es fast weitere 200 Jahre bis der erste Aktienfonds (FONDAK) aufgelegt wurde. 1950 gründete die Fondsgesellschaft ADIG unter dem Leitspruch „Wohlstand für alle“ ihren ersten Fonds. Auch wenn es die ADIG als Marktteilnehmer heute nicht mehr gibt, so besteht der Fonds unter dem Dach des Allianz Konzerns weiter. Anhand des FONDAK lässt sich ein eindrucksvolles Beispiel für eine gute Investition zeigen: Wer damals, nur 5 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg, 3000 DM in den FONDAK investiert hätte, wäre heute Euro Millionär und hätte sein Kapital um über 70 000 Prozent vermehrt. Viel bezeichnender ist aber wohl, dass auch mit einem Sparplan von umgerechnet nur 25 Euro ein FONDAK Investor heute ebenfalls Euro Millionär wäre.

Seit den damaligen Zeiten ist viel passiert und so kann ein Anleger heute auf eine ständig steigende Zahl von über 12.000 Fonds in Deutschland und auf rund 42.000 Fonds weltweit zugreifen. Mittlerweile sind über 50 Millionen Bundesbürger direkt oder auch indirekt – über Versicherungspolicen – in Fonds investiert.

Es gibt keine Situation für einen Anleger, für die es nicht auch die passende Fonds-Strategie gäbe. Denn kaum eine Anlageform bietet so viel Flexibilität, Risikostreuung und Ertragschancen – und das alles schon ab einem monatlichen Sparplan von lediglich 25 Euro.

Wer sich bei seinen Investitionen an einige grundsätzliche Regeln hält, wird auch Erfolge verzeichnen.

  • Lebensalter und mögliche Schwankungen müssen sich vertragen: Generell lässt sich sagen, dass junge Erwachsene im Vergleich zu Menschen im fortgeschrittenen Alter etwas höhere Schwankungen vertragen, da die Zeitspanne bis zu ihrem Ruhestand länger ist.

  • Gier ist nicht immer gut, Angst aber auch nicht: Auf der Jagd nach möglichst hohen Renditen neigen insbesondere unerfahrene Privatinvestoren oftmals dazu, herbe Verluste einzufahren, indem sie nur das tun, was andere – vor allem professionelle Marktteilnehmer – bereits lange vor ihnen getan haben. Der Herde folgend tendieren sie dazu einzusteigen, wenn die “Börsenparty” bereits vor ihrem Ende steht.

  • Weg mit den Scheuklappen: Klammern Sie sich nicht an vergangene Erfolge, sondern suchen Sie die Trends der Zukunft.

  • Im Leben und an den Kapitalmärkten gibt es nichts geschenkt: Obwohl niemand im Leben vor Enttäuschungen gefeit ist, lassen sich bestimmte Fehlschläge vermeiden, indem man sich ein Grundlagenwissen in Finanzfragen aufbaut. Ein Interesse an der eigenen Finanzbildung ist dabei der beste Konsumentenschutz.

Zusammen mit uns als Berater, finden Sie als Anleger eine individuelle Strategie, die zu ihren finanziellen Zielen und Verhältnissen passt – auch wenn Kursschwankungen auftreten. Hält man sich an diese Regeln, ist schon viel gewonnen und schafft eine Basis für solides Wachstum.

Wer aus einem vorhandenen Kapital einen monatlichen Auszahlplan gestalten möchte, mit der Option der täglichen Verfügbarkeit der gesamten Anlagesumme, kommt ebenfalls nicht um eine Betrachtung möglicher Fondsanlagen umher. Für die Ausbildung eines Kindes wäre beispielsweise ein zeitlich befristeter Auszahlungsplan für die Dauer des Studiums möglich. Sie sehen: Investmentfonds bieten eine Vielzahl von Lösungsansätzen.

Man unterscheidet eine Vielzahl von Investmentfonds. Es gibt:

  • Aktienfonds: Mit einer Aktie kaufen Anleger ein “kleines Stück” eines Unternehmens und werden so zu Aktionären. Voraussetzung dafür ist in der Regel ein Depot bei einer Bank. Wer nicht selbst mehrere Aktien aussuchen möchte, kann auch einfach einen Aktienfonds erwerben. Analysiert, ausgewählt, gekauft und verkauft werden die einzelnen Aktien nicht vom Anleger selbst, sondern von einem professionellen Fondsmanagement. 

  • Rentenfonds: Hier wird das Kapital hauptsächlich in Wertpapieren wie Staatsanleihen, Unternehmensanleihen oder Pfandbriefen angelegt. Diese Fondsart hat aber nichts mit der Rente zu tun. Der Begriff “Rentenfonds” leitet sich davon ab, dass Anleihen regelmäßige Zinszahlungen – also Renten – leisten.

  • Immobilienfonds: Investieren in ein globales, europäisches oder deutsches Immobilien-Portfolio.

  • Branchenfonds: Hier handelt es sich um eine Spezialform der Aktienfonds. Branchenfonds konzentrieren ihre Investmentaktivitäten auf Aktien von Unternehmen bestimmter Wirtschaftsbereiche. Es kann sich dabei zum Beispiel um die Telekommunikationsindustrie, die Umwelttechnologie, Medizin, Automobilwerte, Chemie, Rohstoffindustrie oder auch eSports handeln. Branchenfonds können sich dabei zusätzlich auf einzelne Länder konzentrieren oder global investieren.

  • Nachhaltige Fonds: Diese investieren in Aktien von Unternehmen die sich an den am 25.09.2015 durch die Vereinten Nationen formulierten 17 Punkten (Sustainable Development Goals, SDGs) zu sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Zielen bekennen.

Dazu kommen Mischfonds zu allen oben genannten Einzelstrategien, Vermögensverwaltende Fonds und zusätzlich eine Vielzahl von den zwischenzeitig immer mehr an Beliebtheit gewinnenden Exchange Traded Products, kurz ETFs genannt.

Diese Aufstellung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll ausschließlich dokumentieren, dass wirklich jeder Anleger in dem global zur Verfügung stehenden Fonds- und ETF Universum seine Anlagewelt finden kann.

In unserer Tagesarbeit betreuen wir individuell und in Zusammenarbeit mit Vermögensverwaltern ein Millionenkapital. Das versteht sich bei uns nicht nur mit völliger Transparenz der Kosten, sondern auch mit einer übersichtlichen Kunden-App. Diese App bietet Ihnen einen permanenten Zugang zu ihrem eigenen Anlegerdepot und damit zu jeder Tages- und Nachtzeit Transparenz.

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